Next Exhibition

SEASCAPES

Martin Breindl, Wolfgang Müllner

Opening: 24.4.2017 - 18:00 Uhr
Location: Про3ор Koče Popovića 9, Belgrade


Müllner’s and Breindl’s works are at heart essays in writing. The dialogue between the pictures playfully dismantles the distinction between “photography” and “graphic art.” What Müllner conceives of as the multiplicity of seascapes is to Breindl’s mind an instance of linguistic variety. Both perspectives are systematic and formulaic, suggesting the ways in which industrial standards and specifications inform our increasingly “automated” perception of the world around us.
Martin Breindl, März 2017

→ ENTER Gallery of Exhibition held in Vienna at Photoatelier Setzer Tschiedel, November 2016

SEASCAPES

Letzte Ausstellung

SEASCAPES

Wolfgang Müllner, Martin Breindl

Eröffnung: 17.11. 2016 - 18:00 Uhr
Ausstellung: 18. 11. - 27.11. 2016
Öffnungszeiten: Do bis So 13:00 - 18:00 Uhr
Ort: Photoatelier Setzer-Tschiedel, Museumstrasse 5, 1070 Wien,

im Rahmen von eyes on - Monat der Fotografie Wien

Fotografieren bedeute „die Welt lesen“, so der italienische Magnum-Fotograf Ferdinando Scianna. Umgekehrt könnte man jedoch genauso gut behaupten, dass Fotografieren „die Welt schreiben“ würde. Die Fotografie bedarf einer technischen Apparatur. Und jeder Apparat ist im Grunde ein (Auf-)Schreibgerät, das letztendlich einen Text produziert. Darauf haben in verschiedenen Zusammenhängen etwa Vilém Flusser oder Friedrich Kittler hingewiesen. Dabei kommt es weder darauf an, wie einfach oder kompliziert diese Apparatur konstruiert ist, noch auf das Ergebnis, das durch sie produziert wird : seien es chemische Veränderungen einer lichtempfindlichen Emulsion oder ein Binärcode. Wesentlich ist, dass es eine Übereinkunft zwischen der Schreibenden (der Fotograf_in) und der Lesenden (der Betrachter_in) gibt, durch die das Geschriebene auch lesbar, d.h. wahrnehmbar wird.
Martin Breindl, März 2016

→ ENTER Gallery

SEASCAPES

Recent Exhibition

Weinviertler Fotowochen 2016 - Abschlussveranstaltung

Workshop mit Karen Stuke (31.7. - 6.8.2016)

ZUM RAUM WIRD HIER DIE ZEIT

Während Theaterfotografen bei Proben in erster Linie Szenenfotos machen, interessierte Karen Stuke schon immer das ganzheitliche Bild. So belichtet sie kurzerhand ein gesamtes Theaterstück auf einem einzigen Negativ mit einer Camera Obscura. Einzelheiten sind auf einer solchen Langzeitaufnahme natürlich kaum mehr erkennbar; stattdessen sieht man schleierhaft die Bewegungen der Darsteller auf der Bühne. Es sind Langzeitbeobachtungen, in denen sich die Zeitphasen überlagern und zu einem Gesamteindruck verschmelzen. Die Begeisterung für die beiden künstlerischen Ausdrucksmedien Theater und Fotografie spiegelt sich auch in der Verwendung der Camera Obscura wider, denn die Pappboxen entsprechen formal einer Guckkastenbühne. Begonnen wird der Workshop mit der Einführung in die Lochkamerafotografie sowie deren historische Aspekte. Karen Stuke stellt neben verschiedenen Arbeiten auch ihre Kameras vor, bevor mit den TeilnehmerInnen eigene Kameras gebaut werden. Erfahrung mit Kameras oder Dunkelkammerarbeit ist nicht erforderlich. Alle Materialien, die benötigt werden, um eine Lochkamera aus einfachen Behältern, zum Beispiel aus Kartons, Blechbüchsen oder kleinen Holzschachteln zu bauen, werden zur Verfügung gestellt. Ebenfalls sind Kostüme vorhanden, so dass eigene Bilder inszeniert werden können. Natür-lich kann im Workshop neben der Camera Obscura auch jegliche handelsübliche Analog- oder Digitalkamera verwendet werden. fotofluss.at

→ ENTER Gallery Exhibition

Wasserfarben

The average colour of sky and sea, surrounded by the black and white passepartout.

Wasserfarben

Recent Exhibition

Weinviertler Fotowochen 2015 - Abschlussveranstaltung

Workshop mit John Hilliard (1.-8.8.2015)
8.August: Vorträge von Mara Mattuschka und John Hilliard ab 17 Uhr,
Ausstellungseröffnungen ab 18 Uhr und ab 19 Uhr Fotofest im Innenhof von Schloss Wolkersdorf

VERKÖRPERTE RÄUME

Körper braucht Raum, um existieren zu können. Andererseits wird der Raum selbst erst durch die Anwesenheit des (menschlichen) Körpers definiert. Besonders in früheren Zeiten, aber machmal auch noch jetzt, waren/sind Fuß und Elle Einheiten, mit denen Räume vermessen werden. Man sprach von einer Tagesreise als einer Distanz, die an die Bewegung des menschlichen Körpers gebunden war, bevor man in Meilen oder Kilometern rechnete. So scheinen Position, Richtung und Bewegung von Körpern die Räume in ihren Dimensionen erst erfassbar zu machen und derart zu definieren. Ist ein Raum real, wenn sich niemand in ihm befindet? Im Zeitalter des Medialen scheint sich der Körper jedoch immer mehr von seiner räumlichen Folie abzulösen und eine Eigenleben jenseits von Raum und Zeit zu führen. Mit Lichtgeschwindigkeit bewegen wir uns durch die weltweite Venetzung und hinterlassen Spuren in Räumen, die wir nie betreten haben. Je weiter die Distanzen, die wir zurücklegen, desto unbeweglicher scheinen wir zu werden. Andererseits werden unsere Körperbilder aus den Speichern, wo wir sie abgelegt haben, herausgeholt, in andere Zusammenhänge gestellt und erneut verräumlicht. Die diesjährigen Weinviertler Fotowochen mit zwei Workshops und Vorträgen, sowie einer Präsentation der Workshopergebnisse sollen dazu beitragen, dem Körper wieder mehr Raum zu geben. - fotofluss.at

→ ENTER Gallery Exhibition

RAFFLE MOP

a book by Elkement and Sammelraum

This handmade photobook with FLARF poems is based on the names of a door-bell panel in Vienna.

It's available in hardware only.
Please contact me for any requests: Email

Raffle Mop

Letze Ausstellung

TWITTER . Nachrichten aus leeren Nestern

Wolfgang Müllner, Hans Wetzelsdorfer

Ausstellung: 31. 10. 2014 - 9. 11. 2014
Ort: Photoatelier Setzer-Tschiedel, Museumstrasse 5, 1070 Wien,

im Rahmen von eyes on - Monat der Fotografie Wien

Das Gezwitscher, die Luft durchdringende Kommunikation zwischen Vögeln, gehört zur ältesten Soundscape, die der Mensch vernommen hat. Twitter, die digitale Echtzeit-Anwendung zum Microblogging, ist eine Übertragung dieses natürlichen Systems auf den elektronischen Raum zum Zweck menschlicher Kommunikation. Gleichzeitig Plattform, soziales Netzwerk und öffentliches Online-Tagebuch entsteht es aus pausenlos gesendeten und empfangenen Kurznachrichten, sogenannten Tweets, den Vogelrufen nachempfunden; im Unterschied zu konventionellen Massenmedien ermöglicht Twitter verschiedene Formen der Kommunikation. Gleichzeitig jedoch bildet diese ein elektronisches statisches Rauschen, aus der relevante Botschaften erst herausgefiltert werden müssen. Das ist das gemeinsame Motiv von Hans Wetzelsdorfers und Wolfgang Müllners dialogischer Ausstellung.
Sowohl Hans Wetzelsdorfer als auch Wolfgang Müllner geben Nachricht über eine Welt, die zunehmend in einer Wolke von Nachrichten über sie verschwindet. Diese Nachrichten, Botschaften, Erzählungen, Kommentare kommen nicht mehr notwendigerweise von konkreten Orten; es fällt schwer zu sagen, ob die Orte, über die berichtet wird, weiterhin bestehen. Immer öfter aber bleiben sie unbesetzt. Nicht ganz von ungefähr spricht man von der Cloud. Der Klang der Cloud aber heißt Twitter. Und das ist die perfekte Soundscape für hyperreale Menschen, die aus nun leeren Nestern gefallen sind.
Martin Breindl, März 2014

Homepage von Hans Wetzelsdorfer

→ ENTER Gallery

TWITTER

Wiener Zeitung

Fotografie - Wolfgang Müllner

In der Ausgabe vom 27.6. erschien ein Artikel von Willy Puchner über die Serie "Now here - No where"
Online-Ausgabe

→ ENTER Gallery

Wiener Zeitung

Exhibition

25 Jahre FLUSS - Ausstellung von Mitgliederarbeiten

Ausstellung: 15. 02. 2014 - 23. 03. 2014
Ort: Schloss Wolkerdorf, Galerie 1, 2 + Salon
Öffnungszeiten: Sa, So 14 - 18 Uhr

Eröffnung: 15.2.2014 um 18 Uhr
KuratorIn: alien productions

Eine Gruppenausstellung von FLUSS-KünstlerInnen anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vereins. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit Arbeiten von FLUSS-Mitgliedern sowie einem einleitenden Text von Carl Aigner, selbst Mitglied von FLUSS.
Als FLUSS 1989 in der Galerie Brünnerstrasse in Gaweinstal/Weinviertel gegründet wurde, war es nicht nur das Jahr des offiziellen 150. Geburtstags der Photographie, sondern auch jenes des Falls des Eisernen Vorhangs. Und es war auch jene Zeit, in der die digitalen Medien langsam, aber unaufhaltsam auch in Österreich unseren Alltag zu prägen begonnen haben. Wie so oft in der Geschichte der Bildenden Kunst seit dem 19. Jahrhundert, ist auch FLUSS eine Künstlerinitiative, Heinz Cibulka und Helmut Kandl die ersten Protagonisten. Damit wurde erstmals der künstlerischen Photographie in Niederösterreich eine eigene "Institution" gewidmet, die Anfang der 1990er Jahre in das Schloss Wolkersdorf übersiedelte. (Carl Aigner, Direktor des NÖ Landesmuseums)
fotofluss.at

→ ENTER Gallery

25 Jahre FLUSS

Recent Work: "Map of Scare"

as result of a workshop with Cristina De Middel and in teamwork with Christina Mika at Anzenberger Gallery, December 2013

→ ENTER Gallery

Map of Scare